Die Beziehung zwischen Kunst und Natur ist für mich ein zentrales und zeitloses Thema, das in meiner kreativen Arbeit eine fundamentale Rolle spielt. In meinen Werken setze ich mich intensiv mit der Kraft der Natur und dem Prozess des Wachstums auseinander – sowohl in physischer als auch in metaphorischer Hinsicht. Jedes meiner Objekte, Installationen und Bilder entsteht aus einer tiefen Auseinandersetzung mit den Materialien, die ich verwende. Ich erkunde deren Eigenschaften und Grenzen und lasse mich von den vielfältigen Möglichkeiten inspirieren.

In meiner künstlerischen Praxis erforsche ich interessiert Glasuren oder Farben in Kombination mit Sand, Lack oder Harz.

​Meine Bilder entstehen parallel zu meinen Objekten.

Linien oder Flächen, die sich spielerisch zwischen Chaos und Ordnung assimilieren. Ich erforsche interessiert, wie sich während dem Prozess des Malens, Duktus und Textur gegenseitig beeinflussen, bis schließlich eine, aus der intensiven Farbe herausspringende, faszinierende Haptik entsteht.

Durch Kratzen oder Spachteln von Farbe und die Spuren von Farbtropfen, entstehen Schichten, unergründlich, tief und geheimnisvoll.

Während Sand und Farbe sich matt hervorheben, strahlen andere Flächen im Licht, als würde das Farbenspiel von innen beleuchtet.

​Caroline Laengerer 2026




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