Die Beziehung zwischen Kunst und Natur ist für mich ein zentrales und zeitloses Thema, das in meiner kreativen Arbeit eine fundamentale Rolle spielt. In meinen Werken setze ich mich intensiv mit der Kraft der Natur und dem Prozess des Wachstums auseinander – sowohl in physischer als auch in metaphorischer Hinsicht. Jedes meiner Objekte, Installationen und Bilder entsteht aus einer tiefen Auseinandersetzung mit den Materialien, die ich verwende. Ich erkunde deren Eigenschaften und Grenzen und lasse mich von den vielfältigen Möglichkeiten inspirieren. Dabei kommen sowohl natürliche Materialien und Fundstücke als auch alltägliche Dinge wie Draht, Kabelbinder und selbst gebrannter Paperclay etc. zum Einsatz. Diese Elemente ermöglichen es mir, einzigartige und poetisch filigrane Arbeiten zu schaffen, die sowohl in geschlossenen Räumen als auch in der freien Natur ihren Platz finden und mit ihrer Umgebung in Dialog treten.

Mit meinen künstlerischen Arbeiten möchte ich das Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur sowie zwischen Kultur und Natur beleuchten, ohne dabei in politische Diskussionen abzudriften.

Mein Ziel ist es, die Betrachter dazu einzuladen, die Schönheit und Komplexität der natürlichen Welt neu zu entdecken und eine tiefere Verbindung zu ihr zu entwickeln. Auch durch * interaktive Installationen und kreative Reflexionen möchte ich ein Bewusstsein für die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur fördern und einen Dialog über nachhaltige Praktiken anregen. So erhoffe ich mir, emotionale Resonanz zu erzeugen und die Menschen zu inspirieren, über ihre eigene Beziehung zur Natur nachzudenken.

​Caroline Laengerer 2026

* Interaktiv im Sinne von Bewegung, Berührung, Präsenz und Veränderung durch die Besucher:innen.

Die Form „Wachsender Ringe“ ziehen sich durch mein künstlerisches Leben, und wachsen und wachsen.
Diese Ringe zeigen sich in vielen Zellstrukturen in der Natur.
Wachstum bedeutet in diesem Sinne, Ringe, die sich aneinanderfügen.
”Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen
die sich über die Dinge ziehn
ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen
aber versuchen will ich ihn“
Rilke



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